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	<title>Sende-Zeit</title>
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	<description>Blog der Medienpastoral im Erzbistum Freiburg</description>
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		<title>Sende-Zeit</title>
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		<title>Wir sind umgezogen!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 09:51:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ab sofort ist die &#8222;Sende-Zeit&#8220; auf dem eigenen Server zu finden: www.sende-zeit.de. Wir arbeiten dort auch mit WordPress, haben aber unsere eigene WP-Instanz installiert. Leider funktionieren noch nicht alle Features, so gibt es zurzeit noch keine Möglichkeit, Beiträge per Mail zu abonnieren. Aber wir arbeiten daran. (Außerdem arbeiten auch wir nach dem Caritas-Motto für die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1516&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort ist die &#8222;Sende-Zeit&#8220; auf dem eigenen Server zu finden: <a href="http://www.sende-zeit.de" target="_blank">www.sende-zeit.de</a>. Wir arbeiten dort auch mit WordPress, haben aber unsere eigene WP-Instanz installiert. Leider funktionieren noch nicht alle Features, so gibt es zurzeit noch keine Möglichkeit, Beiträge per Mail zu abonnieren. Aber wir arbeiten daran. (Außerdem arbeiten auch wir nach dem Caritas-Motto für die Blogozese: Dieses Blog ist nicht perfekt&#8230;).</p>
<p>Alle, die netterweise auf unser Blog verlinkt haben, bitten wir, nicht mehr hier auf wordpress.com, sondern auf die neue Adresse zu verweisen.</p>
<p>Die bisherigen Beiträge lassen wir hier stehen, so dass alte Links nicht ungültig werden. Alle Blogbeiträge sind aber auch unter der neuen Adresse zu finden.</p>
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		<title>Buchbesprechung: Die Erlöser AG</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 13:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
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		<description><![CDATA[Josef Gottschlich: Zwischen Barmherzigkeit und Selbstanmaßung &#8211; Björn Kerns Roman &#8222;Die Erlöser AG&#8220; Der Spielfilm „Satte Farben vor Schwarz“ mit Senta Berger und Bruno Ganz (läuft zur Zeit im Kino) hat lebhafte und kontroverse Diskussionen zum Thema „Menschenwürdiges Sterben“ ausgelöst. Ähnlich verhielt es sich mit dem Roman „Die Erlöser AG“ von Björn Kern, der im [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1502&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Josef Gottschlich:<br />
Zwischen Barmherzigkeit und Selbstanmaßung &#8211; Björn Kerns Roman &#8222;Die Erlöser AG&#8220;</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/buch_erlc3b6serag1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1510" title="Buch_ErlöserAG" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/buch_erlc3b6serag1.jpg?w=178&#038;h=300" alt="" width="178" height="300" /></a>Der Spielfilm „Satte Farben vor Schwarz“ mit Senta Berger und Bruno Ganz (läuft zur Zeit im Kino) hat lebhafte und kontroverse Diskussionen zum Thema „Menschenwürdiges Sterben“ ausgelöst. Ähnlich verhielt es sich mit dem Roman „Die Erlöser AG“ von Björn Kern, der im Laufe dieses Jahres für das ZDF verfilmt und somit einem noch größeren Publikum bekannt werden wird.</p>
<p>Der Roman spielt zu einem nicht näher festgelegten Zeitpunkt in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts. Er beginnt mit einer Bundespressekonferenz, auf der die Abschaffung von Paragraph 216 bekannt gegeben wird: Tötung auf Verlangen (aktive Sterbehilfe) bleibt fortan unbestraft. Bei dieser Konferenz begegnen sich Paul Kungebein, ambitionierter Jungredakteur einer renommierten Berliner Tageszeitung und Hendrik Miller, Oberarzt an der Charité und Vorsitzender der dortigen Ethik-Kommission. Gemeinsam beschließen sie, eine Agentur zu gründen, die unheilbar kranken Senior/-innen einen „sanften Tod“ ermöglicht.</p>
<p><span id="more-1502"></span>Hintergrund ist die dramatische soziographische Situation in Berlin (und in ganz Deutschland): Erstmals leben dort mehr Neunzig- als Zwanzigjährige, das Rentensystem steht auf äußerst wackligen Beinen und im Westteil der Stadt wurde ein regelrechtes Altenghetto errichtet, mit Krankenzimmern von höchstens sechs Quadratmetern, da ansonsten der Platz nicht reicht. Die mit Abstand häufigste Krankheit dort ist die Demenz; die Lebenserwartung ist aufgrund des medizinischen Fortschritts im Vergleich zu heute noch einmal deutlich gestiegen. Auf jede Pflegekraft kommen so viele alte Patient/-innen, dass für die Versorgung der Einzelnen trotz des großen Engagements der Schwestern und Pfleger kaum noch Zeit bleibt. So werden Demenzkranke meist mit Beruhigungstabletten behandelt und dämmern oft jahrelang vor sich hin. Viele bleiben daher so lange wie nur möglich in ihrer eigenen Wohnung und lassen sich von der Sozialstation versorgen, teilweise mehrmals täglich, doch auch diese Pflegeeinrichtung ist hoffnungslos überlastet und kann nur das Allernötigste für die Patient/-innen tun. Sehr viele der Kranken sind kinderlos und haben auch sonst keine Verwandten mehr, die bei der Pflege und Betreuung mithelfen könnten. Zu den körperlichen Gebrechen kommt somit auch der Schmerz über die Einsamkeit noch mit hinzu.</p>
<p>Anfangs bleibt die Agentur von Miller und Kungebein eher unbekannt, doch dann antwortet Elsa Lindström, über 90 Jahre alt und seit kurzem infolge eines Sturzes im Altenghetto, auf eine Zeitungsannonce. Sie hatte ihr Leben stets selbstständig gemeistert und ein kleines Lebensmittelgeschäft geführt, war jedoch unverheiratet und kinderlos geblieben. Ihre jetzige Situation im Altenghetto, auch ihre immer stärker ausbrechende Demenz, setzt ihr derart zu, dass sie die neu gegründete Agentur telefonisch um Sterbehilfe bittet. Elsa Lindström ist die heimliche Heldin des Romans; die ihr gewidmeten Kapitel (vor allem der Textabschnitt „Wölfe“) gehören zu den eindrucksvollsten des ganzen Buches.</p>
<p>Es wird nun geschildert, wie die Agentur arbeitet: Zunächst erfolgt ein Beratungsgespräch, bei dem ein Schein ausgestellt wird. Danach muss der Patient eine Einverständniserklärung unterschreiben, wobei er noch (weitgehend) im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein muss. Danach wird ihm ein Beruhigungsmittel verabreicht, das zu einem langsamen Einschlafen führt. Nur dann, wenn er während dieser Zeit nicht durch Kopfschütteln den ganzen Vorgang abbricht, wird ihm danach eine Spritze verabreicht, die zu einem ruhigen und schmerzfreien Tod führt. Zumindest einer der beiden Agenturleiter ist dabei die ganze Zeit über bei ihm; auch Angehörige sind zugelassen.</p>
<p>Während bei Elsa Lindström alles so läuft wie geplant (wobei Miller und Kungebein heftigeren Gewissenskonflikten ausgesetzt sind als zuvor vermutet), geraten die beiden beim nächsten Vollzug ins Fadenkreuz der Justiz: Maren Uverath, ALS-Patientin in weit fortgeschrittenem Krankheitsstadium und erst Mitte Vierzig, hatte bei der Agentur um Sterbehilfe gebeten, jedoch die Willenserklärung hierfür nur durch Kopfnicken leisten können, da sie ihre Arme und Hände nicht mehr bewegen konnte. Demzufolge muss Paul Kungebein sogar eine Nacht im Gefängnis verbringen, ehe genügend Entlastungszeugen, vor allem die Tochter der Patientin, seine Entlassung erwirken. Brisant ist, dass ausgerechnet die Tochter von Hendrik Miller, Diana, den Fall angezeigt hat, da sie die Pflegestation leitet, auf der Maren Uverath aktive Sterbehilfe geleistet wurde.</p>
<p>Durch diesen Fall wird die Agentur „AMK“ so bekannt, dass nunmehr dort ständig Sterbehilfe-Anträge eingehen. Dies führt so weit, dass Hendrik Miller am Ende wegen Überarbeitung seinem Kollegen die alleinige Leitung überlässt, auch um noch genügend Zeit mit seiner Frau Elena verbringen zu können. Paul Kungebein willigt ein, bittet Miller aber um einen letzten Gefallen: ihm alle Medikamente zur Verfügung zu stellen, um auch seinem über 90-Jährigen und schwer dementen Vater Viktor, den er allein zu Hause versorgt, aktive Sterbehilfe leisten zu können. Im Roman wird eingehend geschildert, wie sehr sich Kungebein (Single und ganztags berufstätig) um die Pflege seines Vaters bemüht und dabei immer mehr an seine Grenzen stößt, bis er ihm schließlich starke Beruhigungsmittel verabreichen muss, damit sich dieser während Pauls Abwesenheit nicht selbst zu sehr in Gefahr bringt. Kungebein hatte der Mut gefehlt, seinem Vater rechtzeitig die Möglichkeit zu erläutern, selbst um aktive Sterbehilfe ersuchen zu können und trifft nun stellvertretend für ihn und unter großen Gewissensqualen diese folgenschwere Entscheidung.</p>
<p>Deutlich zeigt der Roman die Problematik des Themas „Sterbehilfe“ auf, gerade deswegen, weil es insbesondere dementen Patient/-innen sehr bald nicht mehr möglich ist, sich selbst bewusst und aus freiem, eigenen Willen dafür zu entscheiden. Auch werden die Skrupel der Agenturleiter und der zustimmenden Angehörigen deutlich, ob sie in ihrem Handeln – trotz aller humaner Motivation &#8211; nicht doch zu weit gegangen sind. Andererseits macht das Buch aber auch deutlich, dass solche Umstände, wie sie in Kerns Dystopie geschildert werden, ein menschenwürdiges Leben und Weiterleben im Grunde kaum noch zulassen. Demzufolge kann man hier von einer tragischen ethischen Situation sprechen: Wie kann eine fürsorgliche Pflege und Betreuung und ein Sterben in Würde ermöglicht werden, ohne dass der Mensch sich dabei zum Herrn über Leben und Tod erhebt?</p>
<p>Diese Frage lässt Björn Kerns negative Gesellschaftsutopie beunruhigend offen; ebenso wird bestenfalls angedeutet, wie es zu dieser Gesamtsituation kommen konnte, in der das Aussterben eines Volkes schon weit fortgeschritten ist. Trotz aller auch skurrilen Erzählelemente, die latente Hoffnung erahnen lassen, lässt der Roman über die Trostlosigkeit einer Welt ohne Kinder keinen Zweifel offen. Mit Ausnahme der noch weitgehend intakten Ehe zwischen Hendrik und Elena werden uns fast ausschließlich einsame und vereinsamte Menschen vorgestellt, etwa Paul Kungebein (trotz der starken Bindung zu seinem Vater) oder Millers attraktiver Tochter Diana, die sehr darunter leidet, dass keiner ihrer Partner dauerhaft bei ihr bleiben will.</p>
<p>Gerade weil der Roman diese Missstände sehr eindringlich beschreibt, aber keine Antworten auf die von ihm aufgeworfenen Probleme bereithält, kann er ein sehr hilfreicher Denk- und Gesprächsanstoß sein, gerade auch im Hinblick auf ethische und religiöse Fragen. Dass aus ihm die Sehnsucht nach geglückten zwischenmenschlichen Beziehungen und menschenwürdigen Lebensbedingungen, gerade auch für Kranke und Sterbende spricht, steht außer Frage. Doch macht er uns auch mit bedrückender Illusionslosigkeit klar, wie schwer die von ihm aufgezeigten Probleme in Zukunft zu lösen sein werden.</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/portrait_gottschlich1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1511" title="Portrait_Gottschlich" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/portrait_gottschlich1.jpg?w=500" alt=""   /></a>Kern, Björn:  Die Erlöser AG. Roman. München: C. H. Beck, 2007, 269 S., Mediathek-Verleih-Nr.: 2081865 (St6-19)</p>
<p>Josef Gottschlich ist Referent in der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik Freiburg</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1502/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1502/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1502&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Kinder und ihre Zukunft &#8211; eine Provokation</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 09:22:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Straßenkinder und Kinderarbeit. Bei uns selten, in den Ländern des Südens verbreitet. &#8222;Childhope Asia Philippes&#8220; ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für Straßenkinder einsetzt. Ein Video-Clip berührt aber auch uns hier: Kinderglück und Zukunftsperspektive &#8211; ein Lotteriespiel? * Verantwortung von Eltern und Gesellschaft! *Lebenswege &#8211; Schicksal, Fügung, Glück, Pech? * Dankbarkeit für &#8222;gesundes&#8220; Elternhaus! * Was [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1492&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Straßenkinder und Kinderarbeit. Bei uns selten, in den Ländern des Südens verbreitet. <a href="http://www.childhope.org.ph/about-us.html" target="_blank">&#8222;Childhope Asia Philippes&#8220;</a> ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich für Straßenkinder einsetzt. Ein Video-Clip berührt aber auch uns hier:</p>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/28/kinder-und-ihre-zukunft-eine-provokation/"><img src="http://img.youtube.com/vi/5EwU1Bpsk-c/2.jpg" alt="" /></a></span>
<p>Kinderglück und Zukunftsperspektive &#8211; ein Lotteriespiel? * Verantwortung von Eltern und Gesellschaft! *Lebenswege &#8211; Schicksal, Fügung, Glück, Pech? * Dankbarkeit für &#8222;gesundes&#8220; Elternhaus! * Was ist mir von wem in die Wiege gelegt worden? * Glaube und Solidarität!</p>
<p>Wir danken dem <a href="http://www.ru-blue.de/wp/" target="_blank">Reliblog</a> für diesen Video-Tipp!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1492/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1492/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1492&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bekennerschreiben von Lauda Sion</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 09:42:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Kontext der missionarischen Initiative „Glauben – Bekennen – Handeln“ der Erzdiözese Freiburg laden wir andere katholische Bloggerinnen und Blogger ein, uns in einen kurzen Text (möglichst nicht mehr als 2000 Zeichen) zu schreiben, warum sie katholisch sind. In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir diese „Bekennerschreiben“. Heute schreibt Lauda Sion, Autorin von iustitia. Meine Eltern glauben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1484&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Kontext der missionarischen Initiative „Glauben – Bekennen – Handeln“ der Erzdiözese Freiburg laden wir andere katholische Bloggerinnen und Blogger ein, uns in einen kurzen Text (möglichst nicht mehr als 2000 Zeichen) zu schreiben, warum sie katholisch sind. In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir diese „Bekennerschreiben“. Heute schreibt Lauda Sion, Autorin von <a href="http://laudasion1.blogspot.com/" target="_blank">iustitia</a>.</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1485" title="screen-iustitia" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/screen-iustitia.jpg?w=500&#038;h=111" alt="Screenshot Blog iustitia" width="500" height="111" /><br />
Meine Eltern glauben nicht an Gott und Kirche etc., hatten mich aber trotzdem evangelisch taufen lassen und zum Konfi-Unterricht geschickt. Mit 15 wurde ich schwer &#8222;unheilbar&#8220; krank, habe aber vorher schon nicht wirklich an Gott geglaubt (eher gehofft), ab da dann aber erst recht nicht.</p>
<p>Da ich meinte, eh bald sterben zu müssen, war mir alles ziemlich egal, und ich habe mich, wenn ich nicht gerade im Krankenhaus lag, mit allem was der Markt so anbot, betäubt. Als ich 28 Jahre alt war, habe ich mich, nachdem Gott drei Mal (aufgrund eines Gebets) in mein Leben eingegriffen hatte, bekehrt.</p>
<p>Erst dachte ich, wenn Gott echt ist, kann er sich mir vorstellen, ohne dass ein Pfarrer mir erklären muss, wer Gott ist.  Drei Jahre später fing ich an, in eine Freikirche zu gehen und zu lernen, &#8216;wie man Christ ist&#8217; .  Als ich wieder krank wurde (chronisch), hat jemand für mich gebetet, und obwohl ich nicht daran geglaubt hatte, bin ich seitdem gesund.</p>
<p>Dank-sei-Gott.</p>
<p>Nach ca. eineinhalb Jahren hatte ich morgens, beim Beten, ein Bild von Maria im Kopf und fragte mich, was das zu bedeuten hatte.  Bekam aber keine Antwort darauf, auch nicht in der Bibel.  Also bin ich zu einer kath. Kirche gegangen, um mit dem Pastor zu reden, landete in einer hl. Messe und war so berührt von der heiligen Atmosphäre / Gottes Gegenwart, dass ich anfing, mich für meine ganzen Vorurteile zu schämen, von denen ich viele hatte&#8230;</p>
<p>Ich habe eine alte Frau kennengelernt, mit Namen Maria (!), mit der ich mich oft zum Reden / Beten traf. Nochmal ca. eineinhalb Jahre später erinnerte ich mich daran und fing an, mich mit den Unterschieden zwischen kath. und evangel. Theologie auseinanderzusetzen, merkte, dass von dem, wie ich Gott kennengelernt hatte, und von dem, was ich glaube, katholisch bin.  Also bin ich konvertiert.</p>
<p>Beeindruckt hat mich die Reinheit der Lehre, die durch alle Jahrhunderte verteidigt und durch die Tradition erhalten wurde. Das gibt mir Sicherheit.  Vorher hatte ich erlebt, dass jeder die Bibel so auslegt, wie er&#8217;s gerade für richtig hält, oder schlimmer&#8230;</p>
<p>Ich mag kath. Liturgie: Man kommt, um Gott die Ehre zu geben, nicht um sich entertainen zu lassen. Auch spüre ich einen großen Unterschied bezüglich der Sakramente.</p>
<p>Letztens hatte ich gebetet: &#8222;Herr, warum bist du in letzter Zeit so weit weg? Wenn ich irgendwas getan habe, um dich zu betrüben, sag es mir bitte!&#8220; Auf einmal spürte ich Seine Nähe, und als ich die Augen öffnete, hatte der Priester gerade das Allerheiligste ausgesetzt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p><em>Lauda Sion ist franziskanisch geprägt und wird franziskanisch begleitet. Sie lebt seit ca.5 Jahren zölibatär und hat letztes Jahr ein entsprechendes (privates) Gelübde abgelegt. Sie arbeitet als Hauswirtschafterin und engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Pfarrei. Ihr Blog trägt den Titel <a href="http://laudasion1.blogspot.com/" target="_blank">iustitia</a>. </em></p>
<p><em>Wenn Sie katholischer Blogger oder katholische Bloggerin sind und Ihr „Bekennerschreiben“ hier veröffentlichen möchten, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: <a href="mailto:medienpastoral@seelsorgeamt-freiburg.de" target="_blank">medienpastoral@seelsorgeamt-freiburg.de</a></em>.</p>
<p><em>———————————————-</em></p>
<p><em>Hinweis der Redaktion: In unregelmäßiger Folge bitten wir Gastautorinnen und -autoren um Beiträge für unseren Blog. Diese Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1484/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1484/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1484&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ein Jahr Sende-Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 08:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute mal ein Hinweis in eigener Sache: Die Sende-Zeit feiert Geburtstag. Am 26. Januar 2010 gingen wir mit unserem Blog an die Öffentlichkeit. Aus bescheidenen Anfängen hat sich vor allem ab September ein spannendes Projekt mit bisher 171 Artikeln und 243 Kommentare entwickelt. Diesen Erfolg verdanken wir nicht zuletzt der Vernetzung mit der höchst lebendigen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1475&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1476" title="Wordpress-Logo" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/wordpress-logo.jpg?w=500" alt="Wordpress-Logo"   />Heute mal ein Hinweis in eigener Sache: Die Sende-Zeit feiert Geburtstag. Am 26. Januar 2010 gingen wir mit unserem Blog an die Öffentlichkeit. Aus bescheidenen Anfängen hat sich vor allem ab September ein spannendes Projekt mit bisher 171 Artikeln und 243 Kommentare entwickelt. Diesen Erfolg verdanken wir nicht zuletzt der Vernetzung mit der höchst lebendigen katholischen Bloggerszene. Allen, die Gastbeiträge geschrieben, auf unseren Blog verlinkt sowie Artikel gelesen und kommentiert haben, ein herzliches Dankeschön!</p>
<p>Da wir Anfang 2010 nicht wussten, wie sich der Blog entwickelt, haben wir der Einfachheit halber die &#8222;Sende-Zeit&#8220; auf dem WordPress-Server gestartet. Nun aber gönnen wir uns einen Umzug: Ab dem 1. Februar sind wir auf unserer eigenen Domain <a href="http://sende-zeit.de" target="_blank">sende-zeit.de</a> zu finden. Alle, die auf sendezeit.wordpress.com verlinkt haben, bitten wir, die Links entsprechend zu ändern.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1475/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1475/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1475&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Beziehung, Authentizität und Wahrheit &#8211; Christen in sozialen Netzwerken</title>
		<link>http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/25/beziehung-authentizitat-und-wahrheit-christen-in-sozialen-netzwerken/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 10:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Web 2.0 / Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Welttag der sozialen Kommunikationsmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vatikan scheint endgültig im Social Web  angekommen zu sein. Bereits zum dritten Mal hintereinander geht Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel auf die Entwicklungen im Internet ein, die man meist unter dem Schlagwort &#8222;Web 2.0&#8243; zusammenfasst. Nachdem der Papst im Jahr 2009 erstmals die &#8222;neuen Technologien und neuen Verbindungen&#8220; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1466&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4" title="benediktxvi" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2010/01/benediktxvi.jpg?w=500" alt="Papst Benedikt XVI."   />Der Vatikan scheint endgültig im Social Web  angekommen zu sein. Bereits zum dritten Mal hintereinander geht Papst Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel auf die Entwicklungen im Internet ein, die man meist unter dem Schlagwort &#8222;Web 2.0&#8243; zusammenfasst. Nachdem der Papst <a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/communications/documents/hf_ben-xvi_mes_20090124_43rd-world-communications-day_ge.html" target="_blank">im Jahr 2009 erstmals die &#8222;neuen Technologien und neuen Verbindungen&#8220;</a> des Sozial Web wahrgommen und im vergangenen Jahr, im &#8222;Jahr des Priesters,&#8220; vor allem <a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/communications/documents/hf_ben-xvi_mes_20100124_44th-world-communications-day_ge.html" target="_blank">die Rolle des Seelsorgers in der digitalen Welt</a> behandelt hatte, greift er in diesem Jahr die <a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/communications/documents/hf_ben-xvi_mes_20110124_45th-world-communications-day_ge.html" target="_blank">Kommunikation in sozialen Netzwerken</a> auf.</p>
<p>Was mich bei der Lektüre besonders gefreut hat, ist die Klarheit, mit der Benedikt XVI. die &#8222;digitale Revolution&#8220; der sozialen Netzwerke erkennt:</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;Die neuen Technologien ändern nicht nur die Art und Weise, wie man miteinander kommuniziert, sondern die Kommunikation an sich; man kann daher sagen, daß wir vor einem umfassenden kulturellen Wandel stehen. Mit dieser neuen Weise, Information und Wissen zu verbreiten, entsteht eine neue Lern- und Denkweise mit neuartigen Möglichkeiten, Beziehungen zu knüpfen und Gemeinschaft zu schaffen.&#8220;</p>
<p>Dabei hat er besonders im Blick, dass es im Web 2.0 auf die Person ankommt: auf persönliche Kommunikation und Interaktion, die das einseitige Gefälle von &#8222;Producer&#8220; und &#8222;User&#8220; aufhebt:</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;In der digitalen Welt heißt Informationen zu übermitteln immer öfter, sie in ein soziales Netzwerk zu stellen, wo das Wissen im Bereich persönlichen Austauschs mitgeteilt wird. Die klare Unterscheidung zwischen Produzent und Konsument von Information wird relativiert, und die Kommunikation möchte nicht nur Austausch von Daten sein, sondern immer mehr auch Teilhabe. Diese Dynamik hat zu einer neuen Bewertung des Miteinander-Kommunizierens beigetragen, das vor allem als Dialog, Austausch, Solidarität und Schaffung positiver Beziehungen gesehen wird.&#8220;</p>
<p>Daraus leitet der Papst einen besonderen Stil christlicher Kommunikation in sozialen Netzwerken ab, der von Offenheit und Aufrichtigkeit geprägt sein muss. Weil es bei Facebook &amp; Co. darum geht, nicht nur irgend etwas, sondern gewissermaßen sich selbst mitzuteilen, können und sollen Christen authentisches Zeugnis von ihrem Glauben und von ihren Werten und Lebensmaximen abgeben. Auf diese Weise können Online-Netzwerke zu einem neuen Forum der Evangelisierung werden:</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;Im übrigen zeigt die den <em>social networks</em> eigene Dynamik, daß ein Mensch immer in das, was er mitteilt, miteinbezogen ist. Beim Austausch von Informationen teilen Menschen bereits sich selbst mit, ihre Sicht der Welt, ihre Hoffnungen, ihre Ideale. Daraus folgt, daß es einen christlichen Stil der Präsenz auch in der digitalen Welt gibt: Dieser verwirklicht sich in einer Form aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber respektvoller Kommunikation. Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird. Im übrigen kann es auch in der digitalen Welt keine Verkündigung einer Botschaft geben ohne konsequentes Zeugnis dessen, der verkündigt. In den neuen Kontexten und mit den neuen Ausdrucksformen ist der Christ wiederum aufgerufen, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die ihn erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).&#8220;</p>
<p>Wie zu erwarten ist, preist der Papst die neuen Formen und Möglichkeiten nicht unkritisch an. Vielmehr fügt er einige Mahnungen und Warnungen in seine Botschaft ein. So legt er zum einen grundsätzlich Wert darauf, dass &#8222;Kommunikationstechnologien in den Dienst des ganzheitlichen Wohls des Menschen und der gesamten Menschheit gestellt werden&#8220;. Zum anderen greift er spezifischere Probleme sozialer Netzwerke auf, etwa die Gefahren, &#8222;irgendwie das eigene Image konstruieren zu wollen, was zur Selbstgefälligkeit verleiten kann&#8220;, oder die Versuchung, &#8222;sich in eine Art Parallelwelt zu flüchten oder sich exzessiv der virtuellen Welt auszusetzen&#8220;. Vor allem aber betont Benedikt XVI., &#8222;daß die Wahrheit, die wir mitzuteilen suchen, ihren Wert nicht aus ihrer &#8216;Popularität&#8217; oder aus dem Maß der ihr gezollten Aufmerksamkeit bezieht. &#8220; Also nicht die Zahl meiner Followers bei Twitter und auch nicht die Zahl der &#8222;Like&#8220;-Kommentare bei Facebook entscheiden über Wert und Wahrheit unserer Kommunikation.</p>
<p>Die mahnenden Einwände stehen in der päpstlichen Botschaft aber nicht im Vordergrund. Zentrales Anliegen ist vielmehr die Ermunterung, sich auf Online-Netzwerke einzulassen:</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;Ich möchte jedenfalls die Christen dazu einladen, sich zuversichtlich und mit verantwortungsbewußter Kreativität im Netz der Beziehungen zusammenzufinden, das das digitale Zeitalter möglich gemacht hat. Nicht bloß um den Wunsch zu stillen, präsent zu sein, sondern weil dieses Netz wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens ist. Das Web trägt zur Entwicklung von neuen und komplexeren Formen intellektuellen und spirituellen Bewußtseins sowie eines allgemeinen Wissens bei. Auch in diesem Bereich sind wir aufgerufen, unseren Glauben zu verkünden, daß Christus Gott ist, der Erlöser des Menschen und der Geschichte, in dem alle Dinge ihre Erfüllung finden (vgl. Eph 1,10). Die Verkündung des Evangeliums verlangt eine respektvolle und unaufdringliche Form der Mitteilung, die das Herz anrührt und das Gewissen bewegt; eine Form, die an den Stil des auferstandenen Jesus erinnert, als er sich zum Weggefährten der Jünger von Emmaus machte (vgl. Lk 24,13-35), die er schrittweise zum Verständnis des Geheimnisses führte durch seine Nähe, durch sein Gespräch mit ihnen und dadurch, daß er feinfühlig sichtbar werden ließ, was in ihren Herzen war.&#8220;</p>
<p>Die Botschaft endet mit der Erteilung des Apostolischen Segens für alle, die  im Kommunikationsbereich tätig sind.</p>
<p><strong>Im Wortlaut:</strong> <a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/messages/communications/documents/hf_ben-xvi_mes_20110124_45th-world-communications-day_ge.html" target="_blank">Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 45. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1466/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1466/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1466&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>GLAUBE wird groß geschrieben in Peru</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 12:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glauben - Bekennen - Handeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Kontext der missionarischen Initiative „Glauben – Bekennen – Handeln“ der Erzdiözese Freiburg haben wir junge Menschen, die einen Freiwilligendienst in Peru leisten, eingeladen, über ihre Erfahrung mit Glaube und Kirche in der Sende-Zeit zu schreiben. Wir setzen diese Reihe mit einem Glaubenszeugnis / testimonio de fe von Anika Radkowitsch, die in Monsefú in der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1447&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Kontext der missionarischen Initiative „Glauben – Bekennen –   Handeln“ der Erzdiözese Freiburg haben wir junge Menschen, die einen  Freiwilligendienst in Peru leisten, eingeladen, über ihre Erfahrung mit  Glaube und Kirche in der Sende-Zeit zu schreiben. Wir setzen diese  Reihe mit einem Glaubenszeugnis / testimonio de fe von Anika Radkowitsch, die  in Monsefú in der Diözese Chiclayo im Norden Perus an der Küste engagiert ist.</em></p>
<p>Bevor ich vor 4 Monaten nach Peru kam, habe ich mich selbst als einen gläubigen Menschen gesehen. Auch wenn ich nicht jeden Sonntag in die Kirche ging und kaum offen über meinen Glauben geredet habe, war Christ-Sein für mich immer ein wichtiger Teil meiner Ideale und Wertvorstellungen.</p>
<p>Christ-Sein, das heißt für mich im christlichen Sinne zu handeln, an das Gute im Menschen zu glauben und auch bereit sein zu vergeben. Trotzdem war mein Glaube auch immer ein Teil von mir, den ich in meinem Freundeskreis kaum geteilt habe. Denn, so habe ich häufig die Erfahrung gemacht, in die Kirche zu gehen und an Gott zu glauben ist „uncool“. Doch wer suchet, der findet. Und so bekam ich die einmalige Gelegenheit, mit 14 mit-gläubigen Jugendlichen nach Peru zu reisen, um dort zu leben und zu glauben.</p>
<p><span id="more-1447"></span>Schon in den ersten zehn Tagen, die wir gemeinsam in Lima verbracht haben, fiel mir ein Unterschied auf: Während des Gottesdienstes sind die Türen, nicht etwa wie in Deutschland geschlossen, sondern sie sind offen. Das für mich zunächst Ungewohnte wurde mir sehr schnell sympathisch. Denn diese Kleinigkeit macht den Gottesdienst für mich sehr viel einladender. Man grenzt sich nicht aus, sondern lässt das Leben und die Mitmenschen an seinem Glauben teilhaben.</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/radkowitsch_kirche.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1451" title="Monsefú-Impression" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/radkowitsch_kirche.jpg?w=224&#038;h=300" alt="" width="224" height="300" /></a>Und auch in Monsefú, meinem Wohnort für das kommende Jahr, habe ich sehr schnell bemerkt, dass der Glaube in Peru sehr viel intensiver gelebt wird, als ich es gewohnt war. Nach den Gottesdiensten, die übrigens mehrmals täglich stattfinden, halten viele inne, um zu Gott zu beten, um ihm um Hilfe für die Bewältigung von Problemen zu bitten, um ihm zu danken oder auch um einige Minuten der Stille zu genießen. Aber nicht nur in der Kirche, auch im alltäglichen Leben spielt der Glaube eine viel größere Rolle. Vor dem Essen wird gebetet, nach dem Essen wird gedankt. Dabei bleibt offen, wem genau der Dank gilt. Ob der guten Köchin, Gott oder seinen Freunden am Tisch.</p>
<p>Vor und nach Treffen, zum Beispiel von Jugendgruppen, wird gebetet und auch wenn man an einer Kirche vorbeiläuft, bekreuzigt man sich. Das soll ein einfacher Gruß an Gott sein, ein kurzes „Ich danke dir für das Leben“ oder auch „Ich lasse dich an meinem Leben teilhaben“.</p>
<p>Neben den vielen, lebendigen und immer gut besuchten Gottesdiensten gibt es auch häufig Prozessionen, die verschiedensten Heiligen gewidmet sind. Dabei wird meistens die jeweilige  Heiligenfigur auf einem großen, massiven und mit unzähligen Blumen geschmückten Holztisch durch die Straßen getragen. Begleitet wird der Heilige von einem Orchester und den vielen Gläubigen, die sich den Prozessionen anschließen. Eine solche Prozession kann bis zu fünf Stunden dauern.</p>
<p>Glauben wird hier also groß geschrieben. Aber ob die Menschen auch im christlichen Sinne handeln? Allgemein kann ich diese Frage natürlich nicht beantworten, denn wie überall gibt es solche und solche Menschen, und ich habe auch schon von beiden Seiten Leute kennengelernt. So kenne ich zum Beispiel viele Jugendliche, die viel Freizeit opfern, um selbstgemachte Dinge, sei es selbstgekochtes Essen oder selbstgebastelten Schmuck zu verkaufen, um mit dem Erlös anderen zu helfen oder ihnen eine Freude zu bereiten. Gerade in der Vorweihnachtszeit finden viele solcher Aktionen statt, um an Weihnachten Schokolade und andere Kleinigkeiten an arme Kinder zu verschenken.</p>
<p>Leider musste ich aber auch schon Erfahrungen machen, die mir gezeigt haben, dass Christ-Sein nicht nur bedeutet, sein Geld an Ärmere zu verschenken. &#8211; Gewalt in den Familien, Machismo und Diskriminierung ist hier in Peru immer noch ein Thema. Ich habe Menschen kennengelernt, die zwar nach außen viel geben und sich sehr für das Wohl der schlechter Gestellten engagieren, aber bei einem genaueren Blick fällt auf, dass es an anderen, entscheidenden Stellen, wie an Nächstenliebe, an Vertrauen und vor allem an Respekt fehlt. Das lässt sich in meiner Vorstellung von Glauben nicht miteinander vereinen.</p>
<p>Auch habe ich den Glauben hier als sehr streng kennengelernt. Wer nicht beichten war, darf nicht zur Heiligen Kommunion gehen, eine Stunde vor dem Gottesdienst darf nicht gegessen werden, wer sonntags nicht in den Gottesdienst geht, sündigt. Kleinen Kindern wird das Beten und die Ehrfurcht vor einem allmächtigen Gott gelernt, den viele als den strafenden und nicht als den liebenden Gott empfinden. Außerdem ist die Gesellschaft sehr konservativ geprägt, was den starken Einfluss der katholischen Kirche nur bestätigt. Kein Sex vor der Ehe, häufig wird Liebe zwischen Jugendlichen nur geheim gelebt.</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/portrait_radkowitsch.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1450" title="Portrait_Radkowitsch" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/portrait_radkowitsch.jpg?w=500" alt=""   /></a>Im Großen und Ganzen habe ich aber fast nur positive Erfahrungen gemacht. Vor allem den Glauben mit so vielen Menschen teilen und offen meinen Glauben bekennen zu können, hat mir geholfen, meinen eigenen Glauben zu verfestigen. Trotzdem glaube ich, dass wir alle jeden Tag etwas dazulernen können, vor allem indem wir aus den eigenen Fehlern und aus denen Anderer lernen und im Vertrauen auf Gott und auf das Gute im Menschen leben.</p>
<p>Weiterführende Infos:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.partnerschaft-freiburg-peru.de/" target="_blank">Partnerschaft Freiburg &#8211; Peru</a></li>
<li><a href="http://www.kja-freiburg.de/efj/dcms/sites/kja/fachstellen/ffd/voluntario/index.html" target="_blank">Voluntario-Programm der Erzdiözese Freiburg</a></li>
</ul>
<p><em>Hinweis der Redaktion: In unregelmäßiger Folge bitten wir   Gastautorinnen und -autoren um Beiträge für unseren Blog. Diese Beiträge   geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1447/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1447/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1447&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Inklusion &#8211; in Theorie und Praxis</title>
		<link>http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/21/inklusion-in-theorie-und-praxis/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 12:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Integratin]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchbesprechung: Anne-Dore Stein u.a. (Hrsg.): Integration und Inklusion auf dem Weg ins Gemeinwesen. Möglichkeitsräume und Perspektiven, Klinkhardt-Verlag, Bad Heilbrunn 2010 Dieses Buch ist die Dokumentation einer Tagung von Integrations- und InklusionsforscherInnen, die 2009 stattfand. Der bekannte Integrationsforscher Georg Feuser, Zürich, zeigt in seinen Einleitungsworten die Bedeutung von Integration und Inklusion auf. Der Tagungsband unterteilt sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1430&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buchbesprechung: Anne-Dore Stein u.a. (Hrsg.): <strong>Integration und Inklusion auf dem Weg ins Gemeinwesen. Möglichkeitsräume und Perspektiven</strong>, Klinkhardt-Verlag, Bad Heilbrunn 2010</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/inklusion_500.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1435" title="Inklusion_500" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/inklusion_500.jpg?w=159&#038;h=240" alt="" width="159" height="240" /></a>Dieses Buch ist die Dokumentation einer Tagung von Integrations- und InklusionsforscherInnen, die 2009 stattfand. Der bekannte Integrationsforscher Georg Feuser, Zürich, zeigt in seinen Einleitungsworten die Bedeutung von Integration und Inklusion auf. Der Tagungsband unterteilt sich in fünf „Schwerpunkte“, in denen der Inklusionsgedanke verwirklicht wird bzw. vorhandene Ansätze aufgezeigt und Weiterentwicklungen angedacht werden: Gemeinwesen, Regionale Teilhabe, Kommunale Bildungslandschaften, Dimension von Teilhabe. Das Buch beinhaltet auch wissenschaftliche Beiträge aus der Integrations- und Inklusionsforschung. Im Blickpunkt dabei steht die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. &#8211; Wie dies möglich werden kann, zeigen die einzelnen Beiträge auf und verbinden grundlegende theoretische Ansätze mit einer direkten praktischen Verortung in Projekten bzw. der Lebenswirklichkeit.</p>
<p>Das Buch gibt einen guten Überblick über die Lebensbereiche und –felder von Menschen mit einer Behinderung, in denen dann die Inklusion ansetzen muss. Die Verbindung zwischen einem theoretischen Ansatz und der Verknüpfung mit dem praktischen Handeln ist gelungen und lässt das Wort „Inklusion“ nicht mehr als eine leere Hülse erscheinen, sondern füllt es konkret mit dem Anliegen, Strukturen so zu gestalten, so dass eine gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung auch möglich ist.</p>
<p>Michael Wolf</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/portrait_michael-wolf3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1441" title="Portrait_Michael-Wolf" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/portrait_michael-wolf3.jpg?w=500" alt=""   /></a><a href="http://www.irp-freiburg.de/html/sonderschulen.html" target="_blank">Referent für den Bereich Sonderschulen im Institut für Religionspädagogik,</a> Freiburg, Sonderschullehrer</p>
<p><em> – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – -<br />
</em></p>
<p><em>Hinweis der Redaktion: In unregelmäßiger Folge bitten wir      Gastautorinnen und -autoren um Beiträge für unseren Blog. Diese Beiträge      geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1430/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1430/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1430&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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			<media:title type="html">Inklusion_500</media:title>
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			<media:title type="html">Portrait_Michael-Wolf</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Pastoralkongress des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes</title>
		<link>http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/19/pastoralkongress-des-erzbischoeflichen-seelsorgeamtes/</link>
		<comments>http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/19/pastoralkongress-des-erzbischoeflichen-seelsorgeamtes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 14:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Pastoral]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Erzbischöfliches Seelsorgeamt]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[missionarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Missionsinstitut]]></category>
		<category><![CDATA[Pastoralkongress]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie soll in Zukunft Pastoral in unserem Erzbistum aussehen? In den vergangenen Jahren haben viele Menschen diese Frage gestellt und nach Antworten gesucht, gerade angesichts der großen Veränderungen unserer Zeit, die sich sichtbar auf die Kirche auswirken. Es gibt viele Zeitdiagnosen, die die Suche nach Perspektiven für das kirchliche Handeln zu einer echten Herausforderung machen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1416&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/pastoralkongress2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1417" title="pastoralkongress2011" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/pastoralkongress2011.jpg?w=300&#038;h=300" alt="Pastoralkongress 2011" width="300" height="300" /></a>Wie soll in Zukunft Pastoral in unserem Erzbistum aussehen? In den vergangenen Jahren haben viele Menschen diese Frage gestellt und nach Antworten gesucht, gerade angesichts der großen Veränderungen unserer Zeit, die sich sichtbar auf die Kirche auswirken. Es gibt viele Zeitdiagnosen, die die Suche nach Perspektiven für das kirchliche Handeln zu einer echten Herausforderung machen. Aber Kirche braucht eine Vorstellung von ihrer Zukunft und ihrem Dienst für die Menschen. Das Erzbischöfliche Seelsorgeamt Freiburg lädt am 26. März 2011 zu einem <a href="http://erzbistum-freiburg.de/html/pastoralkongress_2011.html" target="_blank">Pastoralkongress</a> ein, der sich dieser Thematik widmet.</p>
<p>Dieses Jahr feiert das Seelsorgeamt einen runden Geburtstag: Vor 100 Jahren, am 25. März 1911, wurde es als &#8222;Katholisches Missionsinstitut für die Erzdiözese Freiburg&#8220; gegründet. Der Kongress steht deshalb auch im Zeichen dieses Jubiläums. Zentrales Anliegen des Seelsorgeamtes ist bis heute, die Zeichen der Zeit zu erkennen und Antworten aus dem Licht des Evangeliums zu geben. Welche Impulse braucht eine zeitgemäße pastorale Arbeit? Diesem Thema will der Kongress am 26. März 2011 nachgehen.</p>
<p>Ich habe unseren Rektor, Domkapitular Andreas Möhrle, zum Anliegen des Pastoralkongresses befragt:</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Gln3ljpHFSs?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Gln3ljpHFSs?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Link:</strong> <a href="http://erzbistum-freiburg.de/html/pastoralkongress_2011.html" target="_blank">Weitere Infos zum Kongress, Flyer und Programm</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sendezeit.wordpress.com/1416/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sendezeit.wordpress.com/1416/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1416&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">nk</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/pastoralkongress2011.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">pastoralkongress2011</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Zum Abschluss des Projekts &#8222;Kirche in virtuellen Welten&#8220;</title>
		<link>http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/18/zum-abschluss-des-projekts-kirche-in-virtuellen-welten/</link>
		<comments>http://sendezeit.wordpress.com/2011/01/18/zum-abschluss-des-projekts-kirche-in-virtuellen-welten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 09:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Welten]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
		<category><![CDATA[St. Georg]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Kirche]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es geschafft: Das Projekt &#8222;Kirche in virtuellen Welten&#8220; der Erzdiözese Freiburg, das wir Ende letzten Jahres beendet haben, ist ausgewertet. Für mich persönlich geht damit eine sehr spannende Phase meiner Tätigkeit in der Medienpastoral zu Ende. Im September 2007 hatte ich mich aus Neugier bei Second Life angemeldet und ziemlich schnell Feuer gefangen: [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sendezeit.wordpress.com&amp;blog=11511367&amp;post=1398&amp;subd=sendezeit&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/sl2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1399" title="sl2" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/sl2.jpg?w=300&#038;h=224" alt="Virtuelle Kirche St. Georg" width="300" height="224" /></a>Nun ist es geschafft: Das Projekt &#8222;Kirche in virtuellen Welten&#8220; der Erzdiözese Freiburg, das wir Ende letzten Jahres beendet haben, ist ausgewertet. Für mich persönlich geht damit eine sehr spannende Phase meiner Tätigkeit in der Medienpastoral zu Ende. Im September 2007 hatte ich mich aus Neugier bei Second Life angemeldet und ziemlich schnell Feuer gefangen: Wäre eine virtuelle 3D-Onlinewelt nicht auch als pastorales Handlungsfeld interessant? Sollte die Erzdiözese nicht einmal ausprobieren, eine dreidimensionale Internetkirche zu bauen und diese als Ort des Gebetes, der Glaubenskommunikation und der Bildung zu etablieren? Vor allem, da 3D-Welten möglicherweise das 2D-Internet künftig ergänzen? Bald gab es Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die ich alle über das Internet kennen gelernt hatte, und die bereit waren, sich für ein kirchliches Projekt in Second Life ehrenamtlich zu engagieren.</p>
<p>Nach mehrmonatiger Vorbereitung und nachdem die Finanzierung des Projektes geklärt war, starteten wir durch: Am 1. November 2008 eröffneten wir offiziell den virtuellen Nachbau der Kirche St. Georg von der Bodensee-Insel Reichenau. Damit war die Erzdiözese Freiburg weltweit das erste römisch-katholische Bistum mit einer offiziellen Seelsorgepräsenz in einer 3D-Onlinewelt; über ein entsprechend großes Medieninteresse durften wir uns freuen.</p>
<p>Das Projekt war von vornherein auf zwei Jahre angelegt und endete am 31.12.2010. Der Abschlussbericht mit allen wichtigen Infos zum Projekt ist jetzt <a href="http://kirche-in-virtuellen-welten.de/lib/download.php?key=d030d1cca7c5&amp;file=/dynamic/datei/kirche_in_virtuellen_welten_projektbericht.pdf&amp;name=projektbericht" target="_blank">als PDF-Datei online verfügbar</a>. Ich finde es schön, dass die Kirche St. Georg auch nach dem Ende des Projektes nicht verwaist ist. Denn einige der ehrenamtlichen Teammitglieder führen Teile des Projekts &#8211; Wortgottesdienste und Glaubensgespräche &#8211; in eigener Regie weiter.</p>
<p><a href="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/sl1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1400" title="sl1" src="http://sendezeit.files.wordpress.com/2011/01/sl1.jpg?w=300&#038;h=228" alt="Zwei Avatare" width="300" height="228" /></a>Für mich persönlich waren die zwei Jahre eine interessante Erfahrung. Über das Internet die Komplet (das kirchliche Nachtgebet) zu beten, hätte ich mir vorher nicht vorstellen können. Oder mit einem Avatar namens Benedetto Burger durch die Gegend zu laufen. Oder einen Bibelkreis zu leiten, an dem eine Ordensschwester zusammen mit einem Lack-und-Leder-Vamp teilnimmt. Ganz zu schweigen von dem Leoparden-Avatar oder den gelegentlich vorbeischauenden Vampiren&#8230;</p>
<p>Auch nach Abschluss des Projektes werde ich versuchen, beim Thema &#8222;Virtualität&#8220; am Ball zu bleiben. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja eine Art Folgeprojekt. Womöglich in Bezug auf Augmented Reality.</p>
<p>Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://kirche-in-virtuellen-welten.de/" target="_blank">Website kirche-in-virtuellen-welten.de</a></li>
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